Acker- und Pflanzenbau
Neben dem für die Landwirtschaft typischen Acker- und Pflanzenbau gibt es noch den Feldgemüseanbau und sonstige Sonderkulturen.
Zur Bereicherung der Fruchtfolge wird die Aufnahme von gewöhnlich nicht angebauten Vertretern von Pflanzenfamilien wie z.B. Möhren, Topinambur oder Buchweizen empfohlen. Auch ist es gut wenn Leguminosen und andere Futterpflanzen unter dem Gesichtspunkt von Bodenaufbau und Nützlingspflege einen festen Platz in der Fruchtfolge einnehmen.
Die Zahl der als i Gemüse genutzten Arten ist außerordentlich groß, es gibt ca. 1000 verschiedene Arten, darunter 351 häufig kultivierte Gemüsearten. In Mitteleuropa werden ca. 50 Arten angebaut, ca. 20 haben für Deutschland wirtschaftliche Bedeutung.
Im Feldgemüsebau werden vor allem Weißkohl, Rotkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Wirsing, Kohlrabi, Rosenkohl, Grünkohl und die Sonderkultur Spargel angebaut. Im großflächigen Anbau für die verarbeitende Industrie spielen jedoch vorwiegend die Kopfkohlarten Weißkohl, Rotkohl und Wirsing eine größere Rolle.
Der Feldgemüsebau stellt hohe Anforderungen an Klima, Bodengüte und die Pflanzen- und Kulturkenntnisse des Anbauers. Hohe Investitionskosten für spezielle Geräte, Kulturschutznetze, Pflanz- oder Saatgut fallen an. Auch ist mit einem hohen Arbeitsaufwand zu rechnen. Sofern in unmittelbarer Nähe genügend Konsumenten vorhanden sind oder Vertäge mit der weiterverarbeitenden Industrie abgeschlossen werden können, kann der Feldgemüsebau einen sehr rentablen Betriebszweig darstellen.

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